Flieger - Hanspeter

Walter Krupinski

Walter Krupinski

Jagdflieger, Geheimagent, General


Vorgestellt wird ein Mann, der sowohl in der Wehrmacht, als auch in der Nachkriegs-Luftwaffe eine bedeutende Rolle spielte. Mehr Bruchlandungen und Verwundungen als Luftsiege, ein leichtlebiger Draufgänger auch außer Dienst: seinem Staffelkapitän Johannes Steinhoff erschien Walter Krupinski als hoffnungsloser Fall.

Unter Günther Rall jedoch entwickelte sich der ‚Graf’ zu einem der erfolgreichsten Jagdflieger des Zweiten Weltkriegs und zur überragenden Führungspersönlichkeit: so zählte Erich Hartmann, später mit 352 Luftsiegen unerreicht, zu seinen Schülern Nach drei Jahren an der Ostfront kämpfte er über Deutschland und der Invasion in der Normandie. Vor Kriegsende flog er im legendären Jagdverband 44 die Messerschmitt 262, den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt. Mit ihr erzielte er seine letzten von 197 Abschüssen.

Die Erfahrungen im Kriege und die dadurch gewonnene extreme Disziplin ziehen sich wie ein roter Faden durch Krupinskis Leben.

Deutlich wird, dass er kein einfacher Charakter war, oft kantig, ein strenger Lehrmeister aber stets ehrlich und voller Pflichtbewusstsein. Hochinteressant und auch heute immer noch nicht vollends geklärt ist die Rolle Krupinskis unmittelbar nach dem Krieg, als er in der sagenumworbenen Organisation Gehlen für den CIA arbeitete.

Seine Bundeswehrzeit hingegen ist ausserordentliche gut dokumentiert (dieser Teil nimmt auch etwa die Hälfte des Buchinhaltes ein).

Spannend beschreibt Kurt Braatz die ersten Aufbaujahre, die Zerrissenheit der ehemaligen „Adler“, aber speziell die grossen Spannungen, die zwischen Krupinski und Steinhoff herrschten, als es um die Beschaffung es ersten Grundschulmusters für die Luftwaffe ging.

Er flog als erster Deutscher den Starfighter, führte das erste Atombomben-Geschwader der Bundeswehr auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und diente als General an Schlüsselstellen der NATO. Von seinen Piloten in Krieg und Frieden verehrt, war er wegen seiner kompromisslosen Klarheit bei höheren Stäben gefürchtet. Offene und schwelende Konflikte mit Verteidigungsminister Georg Leber gipfelten 1976 in der ‚Generals-Affäre’ und führten zu seiner Entlassung.
 
"Alles, was ich lernen musste, um ein Könner zu werden,
hat mir Walter Krupinski beigebracht."

Erich Hartmann
 
Das Buch ist in jeder guten Buchhandlung erhältlich oder direkt beim Verlag

www.neunundzwanzigsech.de
 
 
Walter Krupinski. Jagdflieger, Geheimagent, General. Hardcover, hochwertige Fadenbindung,

336 S., ca. 90 Abbildungen.
ISBN 978-3-9811615-5-7
€ 39,80

 



Wien - Schwechat, Sommer 1940.
Walter Krupinski zum ersten Mal in einer Messerschmitt Me 109.


Katerstimmung auf dem Obersalzberg,
von links: Hansgeorg Bätcher, Johannes Wiese, Dr.Otte, Reinhard Seiler, Horst Ademeit, Walter Krupinski, Erich Hartmann. Rechts Hitler.


Nach der Verleihung des Eichenlaubes auf Schloss Klessheim:
Erich Hartmann und Fritz Petersen.


An der Bar in Feltwell, Herbert Wehnelt, Wing Commander G.F. Reid,
Wing Commander J.W.Allan, Walter Krupinski, Flying Officer L.W.T.Brown,
Gerhard Barkhorn.



Fürstenfeldbruck, 13.November 1956. Indienststellung der Waffenschule 30.
Für die 25 Jagdbomber gab es acht deutsche Piloten.


 
Büchel, 06.Juli 1957. Krupinskis erster Start auf F-84F
mit Hans Klaffenbach als Rottenflieger.



Walter Krupinski auf der Starfighter F-104 A.



30.Oktober 1976. Geburtstagsfeier bei Adolf Galland,
von links: Walter Krupinski, Adolf Galland, Wolfgang Falck, Dieter Hrabak.

Die Fotos wurden freundlicherweise von Kurt Braatz
dem Verleger des Buches zur Verfügung gestellt.