Flieger - Hanspeter

Spitfire Mk. II

 
Die kleine Spitfire schaffte es irgendwie, die britische Nation in einer Zeit schlechtester Aussichten wieder aufzurichten. So wurde sie in einer verzweifelten, ja fast hoffnungslosen Situation zum Symbol für Trotz und Erfolg.“
 
 
Baubericht und Farbgebung einer Spitfire Mk.II Hasegawa 1:32
 
      Spitfire Mk.II No.118 Squadron Royal Air Force.
           Plt.Off A.S.C. Lumsden Ibsley AB Mai 1941

Ich wollt mal eine andere Maschine bauen und kam auf die Spitfire den dieses Flugzeug ist von der Form her sehr schön und ausgeprägt Aerodynamisch, als ich in einem Modellgeschäft war sah ich einen Bausatz von Hasegawa und zwar eine „Spiti“ im Massstab 1:32 so wurde sie in Nullkomanix mein nächster Bausatz. 

Cockpit und Rumpf:

Ich packte den Bausatz aus und habe gesehen dass sie in gewohnter Hasegawa Manier hergestellt ist, so habe ich angefangen den Pilotensitz die Pedale und Steuernstick das Instrumentenbrett von den Giessästen abgeschnitten und habe die Schweissnaht mit 1200 Schleifpapier entfernt. Desgleichen wurden die Seitenwände und Sauerstofflaschen im gleichen Vorgang wiederholt, nachdem alles bereit war zum spritzen habe ich das ganze mit Revell-Basic-Lack grundiert und zum trocknen zur Seite gelegt. Als das ganze getrocknet war habe ich das Cockpit mit Modell Master RAF Interior Green gespritzt, die Pedale mit Silber die Kopfstützen und das Instrumentenbrett auch die Instrumenten an den Seitenwänden mit Klebeband abgeklebt und Matt Schwarzer Farbe überzogen. Nach dem trocknen wurden die Skalen der Instrumenten mit Weisser Farbe nachgezogen, auch die Instrumente und Kästen an den Seitenwände sind mit einem Stumpfen Pinsel trocken gemalt worden damit die Instrumente hervorheben. Oxgenbehälter ist mit weisser Farbe und die Sauerstofflaschen ist Roter Farbe angemalt worden, als dies getrocknet war habe ich die Seitenwände in die Rumpfseitenwände eingeklebt und somit auch die Sauerstofflaschen und Instrumenten, desgleichen auch die Spanten mit dem Cockpitboden und den Spant mit dem Instrumentenbrett. Nachdem alles schön getrocknet war habe ich das ganze Cockpitsegment an den rechten Rumpfteil angeklebt, als dies angetrocknet ist habe ich den linken Rumpfseitenteil mit dem Cockpitsegment und rechtem Rumpfseitenteil verleimt mit Klebeband fixiert. Während das eine zum trocknen zur Seite gelegt ist sind Flügelvertiefung und Kühler grundiert nach dem Trocknen mit den entsprechenden Farben gespritzt worden.

Flügel und Kleinteilen:

Später sind die oberen Flügel an den Rumpf angeklebt worden, ich mache dies entgegen dem Bauplan so wird vermieden dass eine Lücke entsteht und das ganze verspachtelt werden muss.
Als dies gefestigt ist sind das ganze untere Flügelsegment an die oberen Flügel und Rumpf angeleimt worden und mit Klebeband befestigt worden, wieder zum trocknen zur Seite gelegt.
Die Flügelenden sind angebracht worden, die Höhenruder an den Rumpf geleimt und mit Klebeband fixiert dazu ist auf der Seite die Anlenkung für das Seitenruder.
Vorne ist das unter Teil der Motorhaube angebracht, die Räder zusammengefügt, das Heckrad, Fahrwerksbeinen und die Fahrwerksabdeckungen sind von den Gussnähten befreit worden. Die Auspuffrohre, Spinner und die Propeller sind im gleichen schritt bearbeitet und zum Spritzen vorbereitet worden. Die ganzen kleinsteilen sind mit der nach Plan entsprechenden Farbe gespritzt worden, hierbei ist es einfach wichtig das man geduld übt und mitbringt. Ich sage immer „eines nach dem andern“, zwischendurch mal ein Kaffee gönnen, das ist das A und O der Bastelei und Färberei.
Als dies alles bereit war wurden die Öffnungen zugeklebt das keine Farbe in den Innenraum kommt, das ganze wurde mit Revell-Basic-Lack grundiert.

Washing und Farbgebung:

Am folgenden tag sind die Linien, Nieten, Tankdeckel und Wartungsdeckel mit Matt Schwarzer Farbe mit der Spritzpistole aufgespritzt damit es eine Tiefenwirkung gibt wenn die andere Farbe darüber kommt. Nachdem die Farbe getrocknet war habe ich die Rumpf und Flügelunterseite und das Rumpfband am Heck mit Modell-Master RAF- Sky mit der Spritzpistole aufgetragen, das Tarnmuster habe ich nach Plan auf die richtige Grösse Kopiert damit ich die verschiedene Muster an Rumpf und Flügel bringen kann. Zuerst ist die hellere Farbe Modell-Master Dark Earth gespritzt und am anderen tag ist das Kopierte Muster an der richtige stelle platziert und mit Modell-Master RAF – Dark Green wieder mit Airbrushing aufgetragen. Nachdem alles schön ausgetrocknet habe ich mir vorgenommen die Hoheitsabzeichen unten und auf den Flügel mit der Spritzpistole zu spritzen, dazu habe ich mit einem Zirkel der mit einem scharfen Messer ausgestattet ist die Roundels ausgeschnitten und an die entsprechenden stelle geklebt. Farbe die ich hiermit verwendet habe nahm ich von Humbrol und mischte sie bis ich den gewünschten Farbton hatte, somit habe ich die Hoheitsabzeichen Farbe um Farbe aufgetragen und natürlich zwischendurch zum trocknen auf die Seite gelegt. Die Linien auf den Flügel sind mit Klebeband abgeklebt und auch mit Matt Schwarzer Farbe aufgespritzt, die Hoheitsabzeichen am Heck und an den beiden Rumpfseiten sind Decals. Die Linien, Nieten und Vertiefungen sind aus einem Gemisch aus Wasser, Wasserfarbe und Spülmittel mit einem dünnen Pinsel ausgefärbt und nachgezogen und zum trocknen auf die Seite gelegt. Als dies am anderen tag schön angetrocknet ist habe ich die überschüssige Farbe mit feuchten Wattenstäbchen weggewischt und mit Glanzlack das ganze fixiert. Die restlichen Decals sind mit einem scharfen Balsamesser und Stahllineal am Rand den überstehenden Film abgeschnitten worden und an die entsprechende Stelle aufgebracht, danach wurde nach dem trocknen 2-mal mit Glanzlack übersprüht. Die Haubesegmenten wurde auch innen und aussen abgeklebt mit Modell-Master RAF Interior Grenn bemalt und aussen auch mit Modell-Master Dark- Green mit der Spritzpistole aufgetragen. Die Auspuffrohre sind an der Motorhaube geklebt, Räder, Fahrwerksbeinen, Fahrwerksabdeckungen, Antennenmast, Staurohr und zuletzt die Cockpithaube und Cockpittüre auch angebracht und ausgerichtet und das ganze mit einem selber gemachten „Minibock“ zum trocknen aufgebockt. Zuletzt habe ich mit einem dünnen Alustift die Nieten der Munitionsdeckel und Tankdeckel ausgefärbt, Abgasspuren und Ölspuren sind mit einem Gemisch aus Schwarzer und Brauner Farbe aufgespritzt worden. Der Rückspiegel ist mit Sekundenleim und auch der Antennendraht ist angebracht, somit steht eine Aerodynamisch von einem Einsatz gezeichneten schöne Spitifire der RAF auf meinem Tisch.